Lebenszyklus von Süßwassermuscheln

Die Süßwasserperlmuschel (Margaritifera margaritifera„diejenige, die Perlen nach vorne trägt“) ist eine der am längsten lebenden Arten in den Flüssen Nordeuropas, wo sie 200 Jahre oder noch älter werden kann. Ihr Lebenszyklus hängt von den beiden Fischarten Lachs und Forelle ab. Die Eier entwickeln sich in der Muttermuschel im Sommer zu Larven. Im Herbst werden diese Larven entlassen und innerhalb weniger Stunden müssen sie dann eine junge Forelle oder einen jungen Lachs finden, um sich an die Kiemen des Fisches zu heften. Bis zum nächsten Sommer entwickelt sich die Larve zu einer 0,5 mm großen, jungen Muschel. Soweit bekannt, schädigen die eingeschlossenen Larven den Fisch nicht und können sogar dessen Gesundheit verbessern.

Die junge Muschel fällt in das sandige Sediment, wo es 20 Jahre lang mehr oder weniger leben kann. Schließlich wird sie geschlechtsreif und bewegt sich auf das Sediment, wo sie für den Rest ihres Lebens bleibt und dort Nährstoffe aus dem Wasser zu filtern.

Reife Süßwasserperlenmuscheln filtern das Wasser. Foto: Paul Eric Aspholm, NIBIO

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